July - schönstes Wetter - Quota aufgeladen und getankt - super Laune...........alles perfekt für den Start in den Urlaub.
Da macht es auch kaum was, dass Frau Blumenkind und Uwe die Autobahn nach Österreich nehmen. Bis nach Kitzbühl ist demnach
auch nicht viel zu erzählen.
Bis zum Felberntauerntunnel macht sich das gute Wetter noch sehr gut, doch ab dem Tunnel wurde es schon etwas ungemütlicher. Aber noch kein Regen. Der Felberntauerntunnel kostet für Motorradfahrer zehn Euro.


Weiter ging es dann von Matrei zum Staller Sattel.

Und dort war das Wetter nicht mehr so schön wie bei der Abfahrt in Deutschland



Die Verkehrsregelung ist eher ungewöhnlich. Denn die Abfahrt ist zeitlich geregelt. Von der vollen Stunde hat man eine viertel Stunde Zeit unten an zu kommen. Für Motorradfahrer natürlich kein Problem. Anders sieht es aus, wenn sich ungeübte Flachlandurlauber mit angezogener Handbremse den Berg hinunter quälen.
Die Strasse ist in einem sehr gutem Zustand und Frau Blumenkind hat viel Spass mit den vielen Kurven und dem Wissen, das kein Gegenverkehr den Spass verderben kann.



Die letzten Kilometer bis zum Campinplatz führen Frau Blumenkind und Uwe an dem beeindruckenden Biathlonstadion vorbei.
Natürlich war zu dieser Zeit nichts los im Stadion aber im Winter geht dort bestimmt die Post ab.

Am Campingplatz angekommen, kam dann der erste Regen.


Der Campinplatz in Antholz ist sehr zu empfehlen. Sanitären Anlagen sind sehr sauber und das dazugehörige Restaurant ist liebevoll eingerichtet. Die Menschen dort sind sehr sehr freundlich



Der nächste Tag begann zum Glück freundlicher als der letzte zu Ende ging.


Der Plan für den heutigen Tag war, dass die Fahrt weiter nach Osten geht aber mit einem Zwischenstopp bei den 3 Zinnen.
Und dort hin wollten Frau Blumenkind und Uwe über Plätzwiesen.Leider ist diese Strasse gesperrt

Haste mal nen Rasierer?


Bevor es weiter ging, machte Frau Blumenkind noch Bekanntschaft mit ein paar Tieren auf der Weide.
Dieses Fohlen wurde beängstigend anhänglich und Papa Hengst war das wohl auch eher unrecht. Das war nicht so einfach die zwei behuften Freunde wieder abzuschüttlen


Keine guten Wetteraussichten
Die sich dann auf dem Weg zu den Drei Zinnen bestätigt haben. Es wurde immer ungemütlicher und an
der Mautstation zu den Zinnen, goß es dann richtig. Da waren sich Frau Blumenkind und Uwe einig, dass zehn Euro Maut
dann doch zu teuer ist für wenig Aussicht und zuviel Gelegenheit für einen Blitz die beiden zu treffen.
Etwas geknickt fuhren die zwei weiter nach Auronzo. So wie es aussah, fuhren sie dem fiesen Wetter davon. In Auronzo gab es erst einmal eine Eispause. Dort trafen sie auf einen Einheimischen der Bergtouren führte. Er konnte einige Geschichten erzählen und auch über die Umgebung. So wie über den Tudalo di Razzo. Er erklärte Frau Blumenkind, dass man dort auch mit dem Motorrad hoch fahren könnte. Aber bei so einem unsteten Wetter keine gute Idee.
Das Wetter scheint nicht locker zu lassen und kam wieder bedrohlich näher. Ein fixer Aufbruch ist jetzt wohl das Beste.
Die beiden nahmen sich Paularo als nächstes Ziel vor.
Unterwegs wurden sie noch einige Male nass.

In Paularo haben die beiden nach einen Zeltplatz gesucht aber dort gibt es keinen. Dafür gibt es in Ravinis ein Bed 'n' Breakfast. Dort hin kommt man nur über eine sehr sehr steile Strasse. 2,6 km waren in Paularo zum B'n' B angezeigt. Natürlich fuhren die zwei erst einmal daran vorbei und immer weiter die steile Strasse hoch. Zu ihrem Glück kam noch dazu, dass sich ein Trekker mit unterirdischer Geschwindigkeit den Berg hoch schob. Das war sogar noch zu langsam für Frau Blumenkind's Quota und die quittierte diese Herumeierei gleich zwei Mal mit konsequenter Funktionsverweigerung. Da kam es ihr gelegen, dass sie um drehten und ihr Glück weiter unten versuchten.
Kaum hatten sie das Haus gefunden, sprangen auch schon die Betreiber aus dem Haus. Eine junge Familie.
Also wenn jemand dort in der Nähe ein B'n' B sucht, dann ist das die richtige Adresse. Super freundlich. Haus ist auch klasse.



Am nächsten Tag ging es dann weiter zum Passo del Cason di Lanza.
Die Strasse dort hin, schmal und enge Kurven, macht viel Spass obwohl sie manchmal sehr unübersichltich ist. (Hupen empfehlenswert) An einigen Stellen ist besondere Vorsicht geboten. In den Strassen sind quer zur Strasse Gitter angelegt, die allerdings ab und an beschädigt sind und man sollte es besser unterlassen in solche Löcher zu fahren


Passo del Cason di Lanza

Kaum standen die zwei Quotisten auf dem Pass, hörten sie auch schon ein vertrautes Geböller von der anderen Seite herauf näher kommend. Zwei Guzzis aus Österreich. Natürlich wurde erst einmal gefachsimpelt.
Noch schnell Fotos gemacht und weiter ging es in Richtung Pontebba und über die Sella di Cereschiatis. Das kurze Stück zwischen Moggio Udinese und Chiusa forte ging zwar recht zügig aber auch ohne Kurven, doch der Ausblick lohnt sich auch hier.
Zur Sella Nevea (nein,nicht die Creme) gibt es wieder gute Laune Straßen. Auf der Passhöhe wurde ein kleiner Stopp eingelegt und der hatte sich gelohnt. Schinken mit Käse überbacken "versüssten" die Pause.
Danach fuhren sie weiter zum Predil Paß und Richtung Bovec.
Man sollte in Slowenien sehr auf die Geschwindigkeitsbegrenzung achten, da ein Überschreiten dieser, ein ziemlich teures Ticket nachsich zieht. Leider könnte man das sehr schnell vergessen, wenn man auf dieser Straße unterwegs ist, denn hier kann man es sehr gut laufen lassen,mit vielen Kurvenkombinationen.
In Kobarid werden die Quotas aufgetankt. Seit dem Euro in Slowenien ist das Benzin auch hier teuerer geworden aber mit 1,20€ immer noch günstiger als in Deutschland.


An der Soca noch eine Erinnerung auf die Speicherkarte gebannt und weiter über Hudajuzna nach Podbrdo. Und die Straßen danach sind so spassig, dass man sein dämliches Dauergrinsen eine zeitlang nicht mehr unter Kontrolle bringen kann. Vor allem auch, weil sich dort kein Mensch hat blicken lassen. Es ging 1300 Meter hoch und es ist nicht mehr weit zum Bohinjiska jezero.
Kurz einen Abstecher am Hotel gemacht, wo das Treffen stattfindet, und nach einem kurzen Plausch wollten Frau Blumenkind und Uwe zum Zeltplatz. Aber natürlich musste Frau Diva wieder aus der Reihe tanzen. Der Anlasser machte sich wieder bemerkbar. Besser gesagt machte er gar nichts mehr.
An dieser Stelle noch einmal ein Riesendankeschön an Zupi, der seinen Anlasser aus der NTX Frau Blumenkind leihweise überlassen hatte! Und dass er ein tolles Treffen organisiert hatte. (Fotos von dem Treffen in der Rubrik: Menschen/Dokus)


Ein Abstecher auf den Vogel. Auf den BERG Vogel. :-)


Winterurlaub kann man hier wahrscheinlich auch gut verbringen.


Bei schlechtem Wetter nichts los auf'm Vogel


Spacetaxi to the Sky


Bohinjsko jezero


Sonnenuntergang Bohinjsko jezero


Großer Pool


Nach dem Treffen fuhr Frau Blumenkind also wieder zurück nach Italien.
Zuerst aber wieder die sehr schöne Strassen nach Tolmin und in Kobarid das letzte Mal günstig getankt. In Zaga bog Frau Blumenkind ab zur Sella Carnizza. Kleine Straße die auch wieder sehr viel Spaß macht. Auf der anderen Seite wieder hinunter und auch das war sehr spassig. Leider fand das die Hinterradbremse alles andere als lustig, denn plötzlich trat Frau Blumenkind in's Leere. Absolut keine Bremswirkung mehr. Die 16 % Gefälle (gefühlte 50%) nahm die Bremsflüssigkeit übel.
In so einem Moment schießen einem sehr viele Gedanken durch den Kopf. Unter anderem der, ob die Vorderbremse wohl hält???


Aber Frau Blumenkind bekam die Quota zum Stehen und hoffte, dass jetzt kein überbreites Fahrzeug an dieser Stelle vorbei möchte. Nach fünfzehn Minuten funktionierte die Bremse wieder und Frau Blumenkind fuhr mit leicht mulmigem Gefühl weiter.


Weiter also nach Tolmezzo und hoch zur Sella Chianzutan und Sella Chiampon ( sehr schmal und klein aber alles asphaltiert)


Auf dem Weg liegt der Stausee Sauris. Sein Wasser schimmert grün-türkis. Leider war auch hier das Wetter eher bescheiden.


Die Sella di Rezzo und Sella Ciamgiotto sind bestimmt tolle Pässe, falls das Wetter erlaubt auch etwas zu sehen.
Zum fahren sind sie jedenfalls sehr schön.
Der Regen wurde nun immer schlimmer und aus taghell wurde plötzlich stockfinster. Die Straße war fast nicht mehr zu sehen.
Dann tauchten vor Frau Blumenkind mehrere Rücklichter von Motorrädern vor ihr auf. Nach einer Weile kam ein Ristorante bei dem sich alle pudelnassen Motorradfahrer unterstellten. Frau Blumenkind fragte den Kellner wann das nächste Hotel kommt. Sie hatte Glück. In einem Kilometer war eins. Doch bis dahin wurde es weniger mit dem Regen und Frau Blumenkind entschied sich doch etwas weiter zu fahren. Aber nachdem die Blitze um sie herum einschlugen, drehte sie und fuhr das Hotel an. Dort waren auch die anderen Motorradfahrer, mit denen sie sich untergestellt hatte.


Manch einer bevorzugt für sein Motorrad den besten Abstellplatz.
Am nächsten Tag hatte der Regen aufgehört. Leider hatte auch der PDA, mit Navigataion, von Frau Blumenkind aufgehört zu funktionieren. Nach einigem probieren, gab er wieder Lebenszeichen von sich aber der Navigator war wie vom Erdboden verschlungen. Auch kein Problem. Die Software ist schnell wieder auf den PDA aufgespielt. Leider fragte der Navigator jetzt nach dem Aktivierungscode, den Frau Blumenkind natürlich nicht dabei hatte. So musste wieder die Homebase, Frau Blumenkinds Mum, die Karre aus dem Dreck ziehen. Doch bis dahin musste es ohne elektronische Navigation gehen. In Norditalien eher kein Problem.
Die Fahrt geht über Auronzo di Cadore und den San't Antonio hoch. Am vergangenem Wochenende war dort ein Radrennen und die Veranstalter brachten vor jeder Kurve Schilder an auf denen der Kurvenverlauf angezeigt war. diese standen noch dort. Eine sehr praktische Sache, die sie gerade mal dort stehen lassen können.Auf dem Kreuzbergpass lohnt es sich kaum, dass Frau Blumenkind einen Stopp für Fotos einlegt. Da fuhr sie doch lieber gleich weiter nach Toblach und genehmigt sich ene heisse Schockolade. Der heutige Wetterbericht verheisst auch nichts Gutes und so entschließt sich Frau Blumenkind in Cortina ein Hotel aufzusuchen.

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In Cortina macht sie noch einen kleinen Spaziergang und entdeckt eine schwarze 1100er Quota und ein grüne 1000er aus Italien, die an ihr vorbei fahren. Man trifft sich halt überall


Pomagagnon


Hier nun ein Beweisfoto wie die Dolomiten entstanden sind.


Rifugio Tondi


Am nächsten Tag steht der Giau Pass auf dem Plan. Doch weit kam Frau Blumenkind nicht und es fing wieder an zu regnen. Aber dieses Mal zog sie ihren Regenkombi an.
Oben auf dem Pass war das Wetter einigermaßen aber dafür standen hier oben ein paar Menschen, die Unterschriften gegen Drogenmißbrauch sammelten. Einen kurzen Moment lang dachte sich Frau Blumenkind in eine Szene von Per Anhalter durch die Galaxy. Das Ganze hatte etwas Skuriles.


Giau Pass

Danach kam der Passo Duran. Das Wetter hielt sich hier ganz gut. Oben auf dem Pass legt sie eine kleine Zigarettenpause ein. Von der anderen Seite kam eine ganze Horde Harleyfahrer. Natürlich hatte man sich erst gegenseitig beäugt aber dann kamen Frau Blumenkind und ein paar von den Harleyfahrern in's Gespräch.
Weiter ging es dann nach Falcade und über den Pellegrino. Auf der Karte sah Frau Blumenkind den Passo di Lusia. Straße sieht auf der Karte klein aus. Aber sie entschied sich dann doch über Welschenofen zu fahren. Dort gibt es eine Pizzeria, die sehr lecker Pizzen hat. Doch als sie letztes Mal dort vorbei gefahren ist, gab es keine. Sie weiß nur nicht mehr warum.
Als sie in der Pizzeria eintraf und ein Pizza bestellen wollte, klärte die Bedienung sie auf. Pizza gab es nur am Abend. Ob sich Frau Blumenkind das je merken kann?


Rosengarten


Karer Pass


Lavaze Pass


Es war noch schönstes Wetter, als Frau Blumenkind auf dem Rollepass angekommen ist. Zuerst nahm sie sich ein Zimmer auf dem Pass und packte ihre Fotoausrüstung zusammen, damit sie dieses gigantische Bergpanorama aufnehmen konnnte. Aber in der Zwischenzeit zogen dicken Nebelschaden über den Pass. von den Berggipfeln war natürlich nichts mehr zu sehen.


Am nächsten Tag war keine Wolke am Himmel zu sehen, es war nur ein wenig diesig.
Cima del Focobon - Cima del Vezzana - Cima del Pala


Auch das ist der Rollepass


Immer noch Rollepass

Der Weg führt jetzt weiter nach Mezzano. Auf der Landkarte sieht der Col de Latte interessant aus aber die scheint für Kfz gesperrt zu sein. Dann geht es eben über den Brocon Pass weiter zum Manghenpass.


Castello


Val Sugana


Die Staße zum Manghenpass ist zuerst breit und nur leicht ansteigend aber das ändert sich langsam.Verkehr ist kaum, dafür sollte man eher auf die nicht vorhandenen Straßenbegrenzungen, Kühe und deren Hinterlassenschaften aufpassen. Das letzte Stück hat es in sich. Macht aber irre viel Spass.


Dort schlängelt sie sich hoch: die Strasse zum Manghen Pass



Auch ohne PS auf den Manghen gekommen.

Während einer kleinen Pause geniesst Frau Blumenkind noch die Aussicht und fährt dann weiter Richtung Montagna und dann nach Deutschenofen.


Castello di fiemme

Noch einmal fährt sie durch Welschenofen. Diesmal bei schönstem Sonnenschein.


Am Nigerpass noch halt gemacht. Dort gibt es sehr leckeren Apfelstrudel.
Frau Blumenkind frag noch die Bedienung, ob die Straße zum Floralpina befahrbar ist. Aber leider ist auch diese Straße dicht.


und über das Sellajoch.

Abendstimmung am Langkofel


Col Rodella


Rückzug

Es wurde auch Zeit für Frau Blumenkind zum Zeltplatz nach Malga Ciapela über den Fedaiapass zu fahren.
Dort traf sie auf einen Engländer mit Motorrad und einem Paar aus Italien. Das wurde noch eine lustige Runde auf dem Zeltplatz.


Der nächste Tag versprach wunderbares Wetter. Darauf freute sich Frau Blumenkind. Endlich hatte sie gutes Licht für Fotos.
Der erste Stop war am Fedaiapass und dort baute sie erst einmal das Stativ auf.

Marmolada


Freundlich winkende Motorradfahrer trifft man überall.


Auch freundliche Fahrradfahrer


Sellajoch


Langkofel


Langkofel und Piz Bee


Sellamodel


Weiter gehts


Colfosco

Frau Blumenkind ist bei Füssen noch einmal auf den Campingplatz. Der ist sehr zu empfehlen. Bei Brunnen am Forggensee.
Am nächsten Tag wurde es wieder sehr nass. Und die Heimfahrt wurde dann noch sehr ungemütlich. Ungefähr 1000m vor ihrem Zuhause fiel zum Abschluss noch der Schalthebel von der Quota ab. Aber darin ist Frau Blumenkind ja geübt.

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